Allwetterreifen
Allwetterreifen sind für jedes Wetter zugelassen. Aufgrund der M+S-Kennung können sie sowohl im Sommer als auch im Winter gefahren werden. Daher werden sie auch Ganzjahresreifen genannt. Die Fahreigenschaften von Allwetterreifen entsprechen auf trockener, nasser oder schneebedeckter Fahrbahn jedoch keinesfalls dem Niveau der jeweiligen Sommer- oder Winterreifen. Auch der ADAC stellte in seinem
Ganzjahresreifen-Test 2011 fest, dass ein Reifen mit besten Fahreigenschaften im Sommer sowie Winter, weiterhin Wunschtraum bleibt. Die für den Winter nötige Reifenhärte und Profilgestaltung der Allwetterreifen verursachen im Sommer einen rund 15% längeren Bremsweg, so der ADAC. Außerdem müssen Allwetterreifen öfters erneuert werden, da sie im Gegensatz zu Sommer- und Winterreifen das ganze Jahr über gefahren werden.
Grundsätzlich eignen sich Allwetterreifen nur für Fahrzeuge mit wenig Leistung und einer geringen Jahreskilometerleistung. Besonders in Gebieten mit viel Schnee ist von Ganzjahresreifen abzuraten. Von sechs vom ADAC getesteten Reifen erreichte nur ein Allwetterreifen die Gesamtnote "befriedigend". Alle anderen Reifen schnitten mit der Note "ausreichend" ab. Mit separaten Sommer- und Winterreifen sind zu jeder Jahreszeit sicherer unterwegs.
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